3D-Drucker

3D-Drucker – Professionelles Gehäuse mit Filtersystem bauen


Plexiglas/Makrolon

Für die Befestigung von Flächenelementen wie Makrolonplatten oder Plexiglas bietet MISUMI eine Plattenbefestigung mit der Bezeichnung SHCBV an. Die variable Ausführung ermöglicht die Montage von Flächenelemente mit einer Stärke von <=5mm.  Dadurch können die Platten theoretisch auch größer als der entsprechende Ausschnitt gewählt werden.

Misumi_Rack_72

Makrolonplatten für MISUMI 3D-Drucker-Gehäuse

Für die Platten, die die 3D-Drucker umschließen, setzen wir aufgrund der höheren Hitzebeständigkeit auf Makrolon. Acryl und Plexiglas sind zwar wesentlich günstiger als Makrolon (Polycarbonat), haben aber auch einen recht niedrigen Schmelzpunkt. Darüber hinaus verfügt Polycarbonat über eine hohe Schlagzähigkeit und über gute Brandeigenschaften, denn es ist schwer entflammbar. Makrolonplatten mit einer Stärke von 2 mm sind für das Projekt völlig ausreichend. Die Platten können für die Filamentkammern auch als Boden genutzt werden und an allen vier Kanten mit je einer Plattenbefestigung fixiert werden. Zu beachten ist, dass sich prinzipiell alle Platten bei Wärme und/oder Feuchtigkeit dehnen und bei Kälte und/oder Trockenheit zusammenziehen. Die Plattendimensionen sollten deshalb so bemessen werden, dass bis zu 2,5mm/m berücksichtigt werden. Zum Abdichten von Fugen an Plexiglas/Makrolon und Aluminiumprofilen kann z.B. ein Einkomponenten-Silikonkleber verwendet werden. Diese härten üblicherweise äußerst schnell säurefrei zu einem elastischen Silikonkautschuk aus. Die Verarbeitungstemperatur sollte zwischen +5°C und 35°C liegen. 

Plexiglas- und Makrolonplatten

Artikel Bezeichnung | Maße in  [mm] Beschreibung Menge Preis Shop

Aufbewahrungfach

Plexiglas, schwarz 470×250

2-3mm stärke sind völlig ausreichend, wobei schwarzes Plexiglas und Acrylglas erst ab 3mm Wandstärke angeboten werden. Für die Vorderseite sollten weiterhin 1,5mm abgezogen werden, um diese je nach Belieben als Tür umzufunkionieren 4    
Aufbewahrungfach

Plexiglas, schwarz 450×250

  4    
Boden und Decke

Makrolon, transparent, 449,9×469,9

Wandstärke mindestens 3mm 3    
Seiten links Makrolon 450×550 Wandstärke mindestens 2mm 2    
Rückwand Makrolon 470×550 Wandstärke mindestens 2mm 2    
Türen Front Makrolon 385×468

Wandstärke mindestens 2mm

2    
Türen Seitlich Makrolon 365×468 Wandstärke mindestens 2mm    

 

 

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3 Kommentare zu 3D-Drucker – Professionelles Gehäuse mit Filtersystem bauen

  1. Ludovic

    Respekt!Ein sehr umfangreicher Bericht,der endlich mal alles beinhaltet. Normalerweise muss man sich zu vielen Themen wie Elektronik alles im Internet zusammensuchen. Das Gehäuse fantastisch.Misumi kannte ich bisher nicht. Schade, dass es nur für gewerbliche Kunden ist.Die Haben richtig klasse Komponenten.

    Weiter so!

  2. Bastian

    Wow, das ist ja mal ein Artikel. Werd mir wohl vor dem Lesen eine Pizza machen müssen.Finde es ebenfalls gut, das sich jemand die Arbeit macht und alle wichtigen Fakten zusammenträgt und zeigt, was mit Aluminium und ein paar gedruckten Teilen alles möglich ist.Ich kannte die Seite hier nicht,finde die Entwicklung in Richtung 3D-Druck super. Immerhin setzen Hersteller wie ASUS bei den ROG Mainboards ebenfalls auf Selfmade Komponenten.3D-Druck sollte daher viel öfters ein Thema sein.Bleibt alle gesund!

  3. DJBOB

    Ich habe fast einen ganzen Tage gebraucht, um den Artikel vollständig durchzulesen.

    Sieht nach einem ganzen Haufen voll Arbeit aus und hat mir bei einigen Ideen weitergeholfen. Leider verkauft Misumi nur an gewerbliche Kunden, schade. Der Elektronik-Teil ist ebenfalls gut gelungen. Weiter so!

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