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THIEF


Im neuen THIEF von Square Enix kehrt der Meisterdieb Garrett nach zehn Jahren Bildschirmabstinenz zurück und präsentiert sich noch düsterer und erwachsener. Dabei handelt es sich jedoch um keine direkte Fortsetzung der preisgekrönten THIEF-Reihe, denn es gibt eine brandneue Story und zahlreiche neue Charaktere. Wie sich der Meisterdieb diesmal schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Story

Der Meisterdieb Garrett erhält von seinem alten Freund und Hehler Basso einen gefährlichen Auftrag. Aber der größte Einbruch seines Lebens scheitert, als plötzlich ein bekanntes Gesicht aus der Vergangenheit auftaucht. Dann stürzen auch noch Garrett und sein junger Schützling Erin während einer bizarren Zeremonie in Northcrest Manor, dem Haus des Barons vom Dach. Garrett verliert dabei das Bewusstsein, und als er die Augen wieder öffnet, liegt er auf einem Karren. Zurück in der Stadt begegnen dem Meisterdieb nur Tod und Unterdrückung. Als wäre das nicht genug, breitet sich auch noch eine Krankheit aus, die als Schwermut bezeichnet wird. Doch schnell wird klar, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Deshalb beschließt Garrett Basso aufzusuchen, um Fragen zu beantworten. Was hat es mit den Umständen von Erins Tod auf sich und was hat die Urkraft mit dem Baron zu tun? Zu einem klärenden Gespräch kommt es jedoch nicht, denn die Zeiten sind auch für Diebe hart geworden. Deshalb nimmt der Meisterdieb einen neuen Auftrag seines Hehlers an. Dabei enthüllt er ein dunkles Geheimnis, das die Welt für immer verändert.

THIEF

Grafik 85%
Sound 76%
Steuerung 79%
Atmosphäre 84%
Motivation 69%
Multiplayer 0%
Fazit

So richtig fesseln konnte mich THIEF nicht. Die Story und die Atmosphäre sind zwar erstklassig, aber bereits nach wenigen Stunden Spielzeit breitet sich Langeweile aus. Das liegt unter anderem am Gameplay, das recht linear und monoton ist. Ständig müssen Gegenstände eingesammelt werden, um Upgrades freizuschalten. Auch die Technik schwächelt an vielen Stellen und macht sich insbesondere durch Ruckler bemerkbar. Hinzu kommt eine Gegner-KI, die unausgereift wirkt. Einige Höhepunkte hätten dem Schleichspiel sicherlich gut getan.

Gesamtwertung 80%
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