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Runaway 2: The Dream of the Turtle


Mit Runaway 2: The Dream of the Turtle bringen dtp/ACONDA und Crimson Cow den zweiten Teil des erfolgreichen Adventures auf den Markt. Runaway 2 soll vor allem mit über 25 3D Charakteren, mehr als 100 wunderschön gezeichneten 2D Hintergründen und einer erstklassigen Vertonung überzeugen. Ob es den Pendulo Studios mit der Fortsetzung gelingt, die Spieler erneut zu begeistern, erfahren Sie in unserem Review.


Wie alles begann
Brian Basco spielte im ersten Teil von Runaway einen Studenten, der ein Angebot über eine Doktorantenstelle an einer Fakultät bekommen hat. Unser Held war eigentlich ein ganz gewöhnlicher Student, der nicht auf Weiber, Partys oder sportliche Autos stand. Und wie der Zufall es wollte, kam es während einer Fahrt zur Bibliothek zu einem Unfall, bei dem Gina Timmins von unserem Helden angefahren wurde. Beide wurden Ziel von gefährlichen Gangstern und überlebten dieses Abenteuer nur um Haaresbreite.
In Runaway 2 begeben sich unser Held und seine nette Begleitung erneut auf eine gefährliche Reise, die sie bis an ihre Grenzen bringen wird.


Story
Hawaii: ein Inselparadies, das sich Brian Basco und Gina Timmins nicht entgehen lassen wollen. Eigentlich wollten die beiden nur Urlaub machen und die Sonne genießen. Spontan entscheiden sie sich für einen Flugzeugtrip zu einem abgelegenen Eiland, das ihnen aber kurze Zeit später zum Verhängnis wird. Noch während das klapprige Flugzeug in Turbulenzen gerät, wirft Brian seine liebste Gina mit dem einzigen Fallschirm an Bord aus der Maschine. Unser Held dagegen bleibt in der Maschine und überlebt die harte Bruchlandung unbeschadet. Im tiefen Dschungel der Insel begibt sich Brian auf die Suche nach seiner Freundin Gina und erlebt das Abenteuer seines Lebens …


Das Abenteuer geht weiter …
Erzählt wird die Geschichte wie schon im Vorgänger vom Helden selbst. Doch diesmal sitzt Brian Basco nicht auf einem Regiestuhl, sondern am Computer und schreibt einer Freundin von seinem unglaublichen Abenteuer.
In Runaway 2: The Dream of the Turtle lernt der Spieler einen ganz anderen Brian Brasco kennen. Unser Protagonist ist nicht mehr der verkrampfte und schüchterne Student von damals. Wie stark er sich aber wirklich verändert hat, erfahren Sie im Verlauf des Spiels. Im zweiten Teil von Runaway hat sich aber noch viel mehr getan und so treffen Sie beispielsweise nicht nur auf neue und merkwürdige Charaktere, sondern auch auf alte Freunde, die Sie bereits aus dem ersten Teil kennen. In sechs Kapiteln begegnen Sie über 25 3D Charakteren.
Am Spielverlauf selbst hat sich nur wenig getan. Der Spieler sucht den Bildschirm nach Objekten und Gegenständen ab, beobachtet oder nimmt diese ins Inventar auf. Doch nicht immer sind die Rätsel einleuchtend, was auch schon am ersten Teil kritisiert wurde. Im letzten Teil des Spiels ist das dann mit Logik allein nicht mehr getan. Hier ist die Fantasie des Spielers oder einfach nur Glück gefragt. 

Rätseltechnisch gibt es aber noch viel mehr zu bemängeln. Der Spielverlauf ist immer noch zu linear gehalten und viele Rätsel und Aufgaben lassen sich erst nach ewigem hin und her lösen. So können Sie mit vielen Gegenständen erst dann etwas anfangen, wenn Sie das Problem kennen.

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