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Mercenaries 2: World in Flames


Das Entwicklerstudio Pandemic katapultiert den Spieler im neusten Actiontitel Mercenaries 2: World in Flames in eine riesige zerstörbare Welt, die durch eine Invasion in ein Kriegsgebiet verwandelt wurde. Ausgelöst wurde das Ganze durch einen machthungrigen Tyrann, der nach der Ölversorgung Venezuelas griff. In so einer schwierigen Zeit schreit das Land förmlich nach einem Söldner, der die dreckige Arbeit für verschiedene Fraktionen übernimmt und von der Situation profitiert.


Bevor Sie sich ins Chaos stürzen, müssen Sie sich zwischen eines von drei Charakteren entscheiden. Und dann geht es auch schon los und Sie dürfen Mal so richtig die Sau raus lassen. Ihre Aufträge bekommen Sie von verschiedenen Fraktionen, wobei Ihr Söldner meistens für den Meistbietenden arbeitet. Die Aufträge gehen von kleinen Sammeljobs bis hin zu komplexen Missionen. Dennoch wirkt der Missionsaufbau sehr eintönig und so wirklich viel Neues passiert im Verlauf des Spiels nicht. Etwas Abwechslung bringen dagegen Söldner (z.B. Mechaniker, Jetpilot), auf die Sie im weiteren Spielverlauf treffen und auch rekrutieren können.

Aber auch die riesige Spielwelt haut den Spieler nicht gerade vom Hocker. Venezuela wirkt wie verlassen und es passiert einfach nichts. Zwar gibt es hier und da ein paar Schießereien und auch in Sachen Action bekommt der Spieler reichlich geboten. Aber im Vergleich zu Titeln wie GTA 4 oder Just Cause wirkt die gesamte Spielwelt eher undurchdacht.
Aber immerhin bestimmen unsere Entscheidungen die Entwicklung des Spiels. Welche Partei den Krieg letzten Endes also gewinnt, liegt einzig und allein in unseren Händen. 



Missionen und Fahrzeuge
Wie vorhin bereits erwähnt, wirkt die Spielwelt eher langweilig. Das Spiel hat dennoch einiges zu bieten. So bewegen wir uns nicht nur zu Fuß fort, sondern dürfen auch mal einen Panzer fahren oder eine Ölbohrinsel mit dem Hubschrauber anfliegen und unter Beschuss nehmen. Und fehlt es Ihnen Mal an Geld für neue Ausrüstung, können Sie alles mitnehmen, was Sie sehen.

Ihre Missionen führen Sie dabei in Städte, Dschungel, an Seen oder in den Bergen und überall lässt sich etwas zerstören. Optisch überzeugt der Titel nicht ganz, was höchstwahrscheinlich daran liegt, dass Pandemic das Spiel parallel für fast alle Konsolen entwickelt hat. Trotzdem überzeugt hier die komplett zerstörbare Welt und mit der richtigen Ausrüstung sind Hindernisse wie Autos, Bäume oder Gebäude auch kein Problem.

Auch die Steuerung ist mehr als Verbesserungsfähig. Fahrzeuge wie Hubschrauber oder Motorräder lassen sich nur schwer steuern und kommen eher unspektakulär daher. Aber es gibt auch hier etwas positives zu berichten. Eine Neuerung ist der Greifhaken, mit dem Sie sich an Fluggeräte anklinken können.

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