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1954: Alcatraz


Daedalic hat mit 1954: Alcatraz ein Crime-Adventure veröffentlicht, in dem der Spieler in das San Francisco der 50er Jahre katapultiert wird und die Rolle der beiden Alcatraz-Insassen Joe und seine Frau Christine übernimmt. Der PC-Titel bietet 60 handgezeichnete Schauplätze, über 30 3D-animierte Charaktere sowie knifflige Rätsel und Dialoge, für die sich Gene Mocsy (Co-Autor von Ghost Pirates of Vooju Island) verantwortlich zeichnet. Ob dieser Ansatz jedoch reicht, um auch den Spieler zu fesseln, erfahrt ihr in unserem Test.

 

Story

In 1954: Alcatraz dreht sich alles um einen geplanten Ausbruch von der berühmt-berüchtigten Gefängnisinsel Alcatraz im San Francisco der 50er Jahre. Doch bisher gelang es niemanden, dessen Gefängnismauern zu entkommen. Doch Joe, der für seinen bewaffneten Raubüberfall zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde, brennt darauf, aus Alcatraz auszubrechen. Bei seinem Vorhaben wird er von seiner Frau Christine unterstützt, die jedoch mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Es gibt nämlich auch eine Beute vom letzten Überfall und davon weiß auch ihr gemeinsamer Gangster-Kumpane Mickey, der Christine damit droht, sie umzubringen. Denn der Unfall mit dem Fluchtwagen, bei dem die Beute vollständig verbrannte, war von Joe nur inszeniert und das weiß auch der Mittäter Mickey. Dumm nur, das einzig und allein Joe das Versteck der Beute kennt.

1954: Alcatraz

Grafik 59%
Sound 82%
Steuerung 83%
Atmosphäre 59%
Motivation 60%
Multiplayer 0%
Fazit

1954 Alcatraz bietet spielerisch gewohnte Point-&-Click-Kost. Der Spieler sammelt Gegenstände ein, löst knifflige Rätsel und führt unterhaltsame Dialoge. Doch irgendwie komm das Spiel um das berühmt-berüchtigte Gefängnis Alcatraz nicht wirklich in die Gänge. Das Szenario bietet zwar durchaus spannende Ansätze, aber das Rätseldesign ist viel zu monoton und die Geschichte rund um Joe und seiner Frau langweilig. Als Positiv empfand ich jedoch die Idee dahinter sowie die deutsche Synchronisation.

Gesamtwertung 69%
Readers Rating
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